Nouvelles de la LNB

Heimsieg dank Kaseva

Am Samstag besiegten die Freiburgerinnen ihren Gegner aus Luzern mit 3:1. Nach einem vermasselten Start konnte der VBC Freiburg aufdrehen und mit Kaseva einen Punkt nach dem anderen machen.


Der erste Satz war eine reine Blamage. Freiburg, welches immer noch ohne die verletzte Glannaz auskommen muss, schien wie versteinert und konnte gegen die starken Aufschläge der Gegnerinnen und das hohe Spieltempo überhaupt nichts anrichten. Nichts wollte so recht klappen und keine der Spielerinnen schaffte es, das Blatt frühzeitig zu wenden und das verdatterte Heimteam aufzuwecken.

Nach diesem schlechten Start, welche alle ganz schnell vergessen wollten, kam dann aber die Reaktion der Saanestädterinnen. Hinten wurde nun viel mehr geschuftet, um das Offensivspiel ideal vorzubereiten, was sofort Wirkung zeigte. Obwohl der Spielstand äusserst eng war, konnte Freiburg immer wieder wichtige Punkte erzielen und den Gegner unter Kontrolle behalten. Positiv auf sich aufmerksam machte vor allem Kaseva, welche endlich ihre Lizenz bekommen hatte und ihr erstes Spiel der Saison bestritt. Nach dem Langen warten, war sie richtig hungrig darauf, zu punkten. Und dies tat sie auch in Form von Hammerangriffen und intelligent gespielten Finten.

Nach einem zweiten Satz zu Gunsten von Freiburg war die Luft der Luzernerinnen dann ein bisschen draussen. Der dritte Satz war für das Heimspiel ein Leichtes und alle Spielerinnen kamen zum Zuge. Erst im vierten Satz wurde es dann nochmals eng für die Saanestädterinnen, doch dank guter Teamarbeit und super Stimmung holte sich der VBC Freiburg einen verdienten Sieg und belegen nun Platz 3 im Klassement der Nationalliga B Westgruppe.

 

 

VBC Fribourg  - FC Luzern 3:1 (15:25, 25:23, 25:15, 25:22)

 

VBC Fribourg:

Froidevaux, Kaseva, Schneider, Carlier, Schouwey, Gay, Würms (L); Bulliard, Gachoud, Morax, Javet.

Glannaz verletzt, Détraz abwesend.