Nouvelles de la LNB

Freiburg hat Ziel verpasst

Am Samstag reisten die Frauen des VBC Freiburg nach Cheseaux, mit dem klaren Ziel, drei weitere Punkte zu holen. Doch der Schuss ging nach hinten los.


Die Freiburgerinnen starteten sehr schlecht ins Spiel und fanden lange keine Lösung, aus dem Schlamassel herauszukommen. Die jungen Waadtländerinnen nutzten die Unsicherheit und die Unkonzentriertheit ihrer Gegnerinnen voll aus, servierten äusserst stark und geschickt und begingen kaum Eigenfehler, was zu einem ersten schockierenden Satzgewinn von 25:13 für Cheseaux führte.

Auch im zweiten Satz lief zu Beginn noch nicht so viel bei den Gästen. Sogar die Hauptangreiferinnen Kaseva und Carlier fanden kein Loch im starken Block und in der schnellen Verteidigung und langsam aber sicher begann auch die Stimmung ein wenig zu schwanken. Erst beim Stand von 17:10 für den VBC Cheseaux erwachten die Freiburgerinnen langsam ein bisschen und merkten, dass es nun allerhöchste Zeit war, zu handeln.

Den Elan vom Ende des zweiten Satzes nahmen die Saanestädterinnen mit in den dritten und absolvierten endlich eine anständige Leistung. Nun schafften sie es, Druck auf den Gegner aufzubauen und aggressiver zu spielen. Die Aufschläge sowie die Angriffe wurden von Mal zu Mal besser, was auch der Stimmung der Freiburgerinnen gut tat. Nach einem dritten gewonnenen Satz kam es zu einem regelrechten Thriller im vierten Satz. Zwar hinkte Freiburg immer wieder ein, zwei Punkte hinter Cheseaux her, schaffte es aber trotzdem, mitzuhalten. Auch hatte das Team von Jac Heler mehrere Satzbälle, welches es aber nie zu verwerten vermochte. Und so war die Enttäuschung umso grösser, als die Waadtländerinnen schliesslich das Spiel mit 30:28 im vierten Satz für sich entscheiden konnte, denn die Spielerinnen des VBC Freiburgs waren fest entschlossen, bis ins Tie-break zu gehen.

 

 

VBC Cheseaux – VBC Fribourg 3:1 (25:13, 25:17, 19:25, 30:28)

 

VBC Fribourg:

Bulliard, Kaseva, Javet, Carlier, Gachoud, Gay, Morax (L); Würms, Schouwey, Schneider, Froidevaux.

Glannaz verletzt, Détraz abwesend.