Nouvelles de la LNB

Freiburg stagniert

Mit einem knappen 3:2-Sieg gegen Luzern und einer klaren Niederlage gegen Cheseaux befinden sich die Freiburgerinnen immer noch auf dem sechsten Platz und stagnieren ein wenig.

 

An diesem Wochenende probierte Coach Jacqueline Heler ein neues System aus, um neuen Wind ins Team zu bringen. Sie versuchte, gewisse Spielerinnen auf anderen Positionen einzusetzen, um einerseits die Abnahme, andererseits den Block zu optimieren. Doch wirklich Erfolg bringend waren die Wechsel nicht. Obwohl Libero Patricia Würms am Samstag gegen Luzern ein super Spiel ablieferte und viel Stabilität im Rückraum brachte, war die Annahme zu wenig effektiv und häufig hatten die Saanestädterinnen Mühe, die Aktion erfolgreich abzuschliessen.  Auch der Block blieb löcherig und häufig schlecht platziert, sodass es die Innerschweizerinnen zum Teil zu leicht hatten.

Positiv überrascht hingegen hat die junge Spielerin Olivia Gachoud, welche bis jetzt noch nicht so viel Spielzeit erhalten hatte, nun aber definitiv gezeigt hat, zu was sie fähig ist und immer wieder wichtige Punkte in brenzligen Situationen erzielte.

Obwohl Freiburg das Tie-break dann klar mit 15:6 für sich entscheiden konnte, wäre insgesamt gegen den FC Luzern klar ein besseres Resultat und eine konstantere Leistung erforderlich gewesen.

 

Auch mit dem Spiel vom Sonntag können die Saanestädterinnen nicht wirklich zufrieden sein, denn auch hier hätten sie mehr herausholen können.  Zu viele Eigenfehler wurden begangen und das Heimteam war wiederum nicht fähig effektiv zu punkten. Man liess den Waadtländerinnen, welche sich momentan auf dem guten 2.Tabellenrang befinden, zu viel Freiraum und machte nicht genug Druck auf sie.

Meist begannen die Freiburgerinnen die Sätze eher zurückhaltend und liessen den VBC Cheseaux davon ziehen, bevor dann die Reaktion kam und man nochmals ein wenig aufholen konnte. Die Aufholaktionen kamen aber jeweils ein wenig zu spät und so musste sich Freiburg jeweils mit 21:25, 22:25 und 21:25 geschlagen geben, die erste 0:3-Niederlage der Saison!

 

 

FC Luzern – VBC Freiburg 2:3 (21:25, 25:17, 23:25, 25:22, 6:15)

VBC Freiburg: Carlier, Bulliard, Glannaz, Javet, Schouwey, Gachoud, Würms; Kaseva, Schneider, Détraz, Morax, Froidevaux. Gay 13. Spielerin

 

 

VBC Freiburg – VBC Cheseaux 0:3 (21.25, 22:25, 21.25)

VBC Freiburg: Carlier, Froidevaux, Glannaz, Javet, Kaseva, Gachoud, Würms; Schouwey, Détraz, Gay, Bulliard, Morax. Schneider 13. Spielerin

 

 

Freiburg verliert wichtiges Spiel

Enttäuschendes Resultat für die Freiburgerinnen, welche sich auf dem guten vierten Tabellenrang befanden und gegen ihren direkten Gegner Ecublens, welcher gleich viele Punkte hatte, alles richtig machen wollten.

 

Bedauernswert ist vor allem der erste Satz, in dem die Saanestädterinnen sehr gut spielten, hart kämpften und immer etwa gleichauf waren wie ihre Gegnerinnen. Nur war das Glück am Schluss ein bisschen mehr auf Seite der Gäste und so konnten sie den ersten Satz mit 28:26 für sich entscheiden. Anschliessend kam die Reaktion von Jac Helers Team prompt. Ohne wenn und aber machten sie kurzen Prozess mit dem VBC Ecublens und liessen ihnen keine Chance aufzuholen.

Der dritte Satz war das pure Gegenteil des zweiten Satzes. Plötzlich waren die Waadtländerinnen wieder voll am Ball und konnten das Heimteam bestens unter Kontrolle halten, sodass diesmal die Gäste mit 25:15 gewannen. Im vierten Satz sah es zuerst so aus, als könnte Freiburg punkten und davon ziehen. Doch auch eine 17:12-Führung half den Saanestädterinnen nicht. Gute Aufschläge von Ecublens Mittespielerin brachten sie in Schwierigkeiten. Timeouts und Wechsel nützten alles nichts mehr, Ecublens erzielte einen Punkt nach dem anderen und liess den Freiburgerinnen keine Chance mehr, irgendwie zu reagieren.

Das Spiel war geprägt von vielen langen Ballwechseln, was zeigte, dass beide Teams etwa dasselbe Niveau haben. Ausserdem leistete Freiburgs Libera Fanny Morax vor allem zu Beginn des Spiels grossartige Annahme- und Verteidigungsarbeit, was den Zuspielerinnen Einiges erleichterte. Jedoch wurde zu wenig variiert, das Freiburger Spiel war zu durchschaubar. Auch der Block war zu häufig offen oder schlecht platziert und nicht genug effizient. Alles in allem fehlte den Freiburgerinnen ein wenig Konstanz. Es gab sowohl sehr gute, als auch sehr schlechte Spielphasen.

 

 

VBC Freiburg – VBC Ecublens 1:3 (26:28, 25:15, 15:25, 20:25)

 

VBC Freiburg: Bulliard, Kaseva, Schneider, Carlier, Glannaz, Gay, Morax (Libero); Froidevaux, Javet, Schouwey, Gachoud, Würms. Détraz 13. Spielerin.

VBC Freiburg weiterhin auf Erfolgskurs

Mit zwei weiteren Siegen dieses Wochenende befindet sich das Team von Jac Heler nun auf dem vierten Tabellenrang in der Meisterschaft der NLB-Westgruppe und hat sich im Schweizer-Cup für den Achtel-Final qualifiziert.

 

Obwohl die Freiburgerinnen schlecht ins Meistershaftsspiel gegen den KTV Riehen starteten und zu Beginn eher unsicher und unbeholfen wirkten, konnten sie ab dem zweiten Satz umso mehr aufdrehen. Nach dem ersten Satz wurden drei Wechsel vorgenommen, welche fürs Team positive Auswirkungen hatten. Sofort war Freiburgs Angriffsspiel effizienter, in der Verteidigung wurden viele Bälle gerettet und die Stimmung auf dem Feld war bedeutend besser als zum Spielbeginn.

Zum Teil hatten die Gäste ein wenig Mühe, das richtige Timing gegen die Angreiferinnen von Basel zu finden. Doch je länger gespielt wurde, umso besser funktionierte es und so schaffte es Freiburg allmählich, die Angriffe der Gegnerinnen unter Kontrolle zu bekommen und Druck aufzubauen. Hinzu kam, dass der KTV Riehen eher schwache Zuspielerinnen hatte, welche dem VBC Freiburg vieles erleichterte.

 

Am Sonntag  traten die Saanestädterinnen ohne Coach und mit einem reduzierten Kader gegen den Erstligisten VBC Andwil-Arnegg aus St.Gallen an, um im Schweizer Cup wieder eine Runde weiterzukommen. Doch der Kampf erwies sich schwieriger als gedacht. Das Heimteam hatte viele lautstarke Fans, sodass sich die Gäste kaum verständigen konnten. Ausserdem fehlte die Präsenz und Gelassenheit des Coachs Jac Heler, welche zu diesem Spiel leider nicht anwesend sein konnte. So kam zum Teil ein wenig Stress und Hektik im Spiel auf. Doch die Spielerinnen nahmen die Sache in die Hand und kämpften sich mühsam Satz für Satz voran, um schliesslich knapp aber verdient 3:0 zu gewinnen. Nun stehen die Chancen gut, um in der nächsten Runde gegen ein Nationalliga A-Mannschaft anzutreten.

 

KTV Riehen – VBC Freiburg 1:3 (25:17, 18:25, 23:25, 15:25)

VBC Freiburg: Froidevaux, Kaseva, Javet, Carlier, Schouwey, Gay, Morax (L); Glannaz, Schneider, Bulliard, Détraz, Würms (L). Gachoud 13. Spielerin

 

 

VBC Andwil-Arnegg – VBC Freiburg 0:3 (22:25, 21:25,15:25)

VBC Freiburg: Bulliard, Kaseva, Javet, Schouwey, Gachoud, Carlier, Morax (L); Froidevaux, Détraz, Würms, Glannaz. Schneider und Gay abwesend.